Bye Bye Social Media?

Bye Bye Social Media? Warum ich meine Leistung künftig auf Trainer, Coaches und Referenten konzentriere!

Wer in den letzten Tagen aufmerksam meine Social Media Profile oder gar meine Webseite beobachtet hat, dem dürfte eines nicht entgangen sein: Irgendwie ist bei der Giesen jetzt alles anders. Mich erreichten kurz darauf eine ganze Reihe von Emails die im Grunde alle den gleichen Tenor enthielten: „Machst Du jetzt gar kein Social Media mehr?“ Grund genug in diesem Blogpost aufzuklären, was es mit meiner neuen Positionierung auf sich hat, warum meine Eltern nun endlich wissen, was ich tue und ob ich weiter das Social Web verbessern möchte…


Was zum Teufel ist in den letzten Wochen passiert?

Im Grunde könnte man einfach dem Jahreswechsel die Schuld geben. Mit Ende des Jahres 2014 kam ich mir ein bisschen vor wie Google+: Ich war eine Kopie dessen, was es schon vielfach im Netz gab, nur mit einer anderen Optik. Eben ein Social Media Berater von den Vielen da draußen. Eigentlich durfte ich mich nicht beschweren, trotz unklarer Positionierung hatte ich genügend Aufträge und ein wunderbares Netzwerk, mit dem ich mich austauschen konnte. Aber dennoch: In mir wuchs die Unzufriedenheit nicht für etwas zu stehen.

„Die macht was mit Computern“, pflegte meine Mutter zu erklären…

…wenn sie gefragt wurde, womit denn ihre Tochter eigentlich ihre Brötchen verdiene. So ist das eben für die Offline Welt: Wenn ihr wisst, mit welchem Finger Ihr die linke Maustaste bedienen müsst, wenn Ihr in der Lage seid, eine Info alleine im Netz zu finden oder – Gott bewahre – sogar ein eigenes Profil in einem sozialen Netzwerk habt, dann seid Ihr Computerspezialist! Punkt! Doch mir wurde klar: Auch für alle Anderen, die vielleicht mehr vom Web 2.0 verstehen, war nicht klar erkennbar, wofür ich eigentlich stehe.

Wenn von Deiner Positionierung so viel zu erkennen ist, wie auf einem Ultraschallbild aus den 80igern, dann wirst Du gar keine oder die falschen Kunden ansprechen!

In den folgenden Wochen beschäftigte ich mich also intensiv mit dem Thema Positionierung. Ich predigte mir selbst das, womit ich sonst meine Kunden und Teilnehmer quälte: Was ist Dein Alleinstellungsmerkmal und wen zum Teufel willst Du eigentlich erreichen? Wer ist Dein Wunschkunde? Und genau da war mein Problem! Soziale Netzwerke sind doch für jeden oder? Stimmt, aber, so viel habe ich nun eingesehen, es ist umso wichtiger, dass auch wir Social Media Berater uns aus dieser riesigen Menschenansammlung eine Zielgruppe heraussuchen, die wir wirklich verstehen. Bei dieser Suche geholfen hat mir in erster Linie Katharina Boersch, die sich genau mit dieser Frage auseinander setzt: Was ist Dein Wunschkunde? Und mir wurde noch viel deutlicher klar: Wenn von Deiner Positionierung so viel zu erkennen ist, wie auf einem Ultraschallbild aus den 80igern, dann wirst Du gar keine oder die falschen Kunden ansprechen. Denn in diesem Fall bist Du nur Einer von Vielen.

Und nun die Auflösung: Ja! Ich werde weiter das Web verbessern aber…

… in Zukunft wird es sich um eine klare Zielgruppe drehen. Und das ist die Gruppe, zu der ich selbst seit vielen Jahren gehöre. Die der Trainer, Coaches und Referenten. Seit mehr als drei Jahren werde ich immer wieder von Kollegen angesprochen mit welchen methodischen und didaktischen Mitteln ich es denn Bitteschön schaffe, über kurze und lange Trainingszeiten meine Teilnehmer so zu begeistern. Wie man ein Webinar gestaltet. Und natürlich auch wie man diese Webinare und schlussendlich sich selbst gezielt im Netz vermarktet. Das liebe Freunde wird in Zukunft meine Mission sein! Seit 8 Wochen arbeite ich ohne Unterlass an diesem neuen Ziel und fühle mich lebendig wie nie zuvor.

Was heißt das nun?

Die gute Nachricht ist: Meine Eltern verstehen endlich, was ich eigentlich beruflich tue! „Sie hilft Trainern, Coaches und Beratern auch online Seminare zu geben und vermarktet deren Leistung  im Internet“, ist der neue Satz, der auch keine fragenden Blicke mehr nach sich zieht. Was für eine Wohltat! Ergo: Mit einer Positionierung seid Ihr auch keine Computerspezialisten mehr! Und nun zu der Frage: Was ändern sich für Euch? Nun, in erster Linie werde ich in meinen sozialen Netzwerken aufräumen. Es werden Neue hinzukommen, wie dieses Blog, Andere werden weg fallen. Es wird nach wie vor um die Vermarktung oder auch die Sicherheit im Internet gehen, aber eben stärker auf meine Zielgruppe bezogen. Lasst Euch überraschen und schaut, wie Euch dieser neue Stil gefällt. Ich freue mich, wenn Ihr mich auf diesem Weg weiter begleiten möchtet!

Eure Webverbesserin,
Eure Mira

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