Persönlichkeitstypen im Marketing: Der TribePreneur – warum Beziehungen seine größte Stärke sind


 

Persönlichkeitstypen im Marketing: Der TribePreneur – warum Beziehungen seine größte Stärke sind

Mit diesem Beitrag endet die kleine Serie über die vier Persönlichkeitstypen meines Modells, das Anfang der 2020er entstanden ist.

Nach dem VisionPreneur, dem PlanPreneur und dem DoPreneur fehlt nur noch ein Typ: der TribePreneur.

Wenn Du Menschen begeistern kannst, gern Geschichten erzählst und scheinbar mühelos Beziehungen aufbaust, erkennst Du Dich vielleicht in diesem Persönlichkeitstyp wieder.

TribePreneure verbinden Menschen

Der TribePreneur besitzt eine besondere Fähigkeit.

Er schafft Vertrauen.

Während andere vor allem Strategien entwickeln oder Projekte umsetzen, fällt es ihm leicht, Menschen zusammenzubringen und echte Verbindungen entstehen zu lassen.

Genau deshalb bauen viele TribePreneure ganz selbstverständlich Communities auf.

Sie interessieren sich für Menschen, hören aufmerksam zu und schaffen eine Atmosphäre, in der sich andere wohlfühlen.

Geschichten sind ihre Sprache

Eine weitere Stärke dieses Persönlichkeitstyps liegt im Erzählen.

TribePreneure schaffen es, Ideen mit Emotionen zu verbinden.

Sie erzählen Geschichten, die im Gedächtnis bleiben, machen komplexe Themen greifbar und inspirieren andere dazu, neue Perspektiven einzunehmen.

Gerade im Marketing ist das eine enorme Stärke.

Denn Menschen erinnern sich selten an reine Fakten.

Sie erinnern sich an Geschichten und Gefühle.

Begeisterung wirkt ansteckend

Wer mit einem TribePreneur spricht, merkt häufig sehr schnell, wofür dieser Mensch brennt.

Diese Begeisterung ist authentisch.

Und genau deshalb wirkt sie ansteckend.

TribePreneure begeistern nicht, weil sie besonders laut sind.

Sie begeistern, weil ihre Überzeugung spürbar ist.

Beziehungen sind kein Nebenschauplatz

Während andere Netzwerken als notwendige Aufgabe empfinden, entsteht es für TribePreneure oft ganz selbstverständlich.

Sie knüpfen Kontakte, bringen Menschen zusammen und entdecken häufig schon früh gemeinsame Interessen.

Dadurch entstehen Kooperationen, Empfehlungen und langfristige Beziehungen fast nebenbei.

Gerade deshalb findet man viele TribePreneure in Berufen, in denen Kommunikation, Community oder Netzwerke eine wichtige Rolle spielen.

Die größte Stärke bringt auch Herausforderungen mit sich

So wertvoll diese Offenheit ist, sie kann auch zur Herausforderung werden.

TribePreneure interessieren sich für viele Themen.

Neue Ideen begeistern sie schnell.

Dadurch fällt es manchmal schwer, langfristig bei einer Richtung zu bleiben.

Von außen wirkt das gelegentlich sprunghaft.

Dabei steckt dahinter häufig etwas anderes:

ehrliche Neugier.

Begeisterung braucht einen roten Faden

Ich glaube deshalb nicht, dass TribePreneure weniger Ideen brauchen.

Sie brauchen einen Rahmen.

Wenn unterschiedliche Interessen unter einer gemeinsamen Botschaft zusammenfinden, entsteht keine Beliebigkeit, sondern eine starke Personenmarke.

Genau hier kann eine klare Positionierung enorm helfen.

Sie verbindet unterschiedliche Themen miteinander und macht sie für andere nachvollziehbar.

Inspiration allein reicht nicht aus

Eine weitere Herausforderung besteht darin, dass TribePreneure häufig lieber über Ideen sprechen, als die nächsten konkreten Schritte zu planen.

Das ist völlig verständlich.

Schließlich entsteht ihre Energie häufig im Austausch mit anderen Menschen.

Damit Inspiration allerdings langfristig Wirkung entfalten kann, braucht sie auch Umsetzung.

Genau deshalb ergänzen sich die vier Persönlichkeitstypen so gut.

Was TribePreneure besonders gut können

Wenn Du Dich in diesem Typ wiedererkennst, gehören wahrscheinlich viele dieser Eigenschaften zu Deinen Stärken:

  • Du baust leicht Beziehungen auf.
  • Du begeisterst andere Menschen.
  • Du erzählst Geschichten, die im Kopf bleiben.
  • Du schaffst Vertrauen.
  • Du verbindest Menschen miteinander.
  • Du erkennst schnell gemeinsame Interessen.

Diese Fähigkeiten werden im Marketing häufig unterschätzt.

Dabei sind Vertrauen und Beziehung oft die Grundlage jeder Kaufentscheidung.

Was ich aus diesem Modell bis heute mitgenommen habe

Als ich dieses Modell entwickelt habe, ging es mir ursprünglich darum, unterschiedliche Arbeitsweisen besser zu verstehen.

Daran hat sich bis heute nichts geändert.

Ich glaube noch immer, dass erfolgreiche Selbstständigkeit nicht bedeutet, alles gleich gut zu können.

Sie bedeutet vielmehr, die eigenen Stärken zu kennen und sie bewusst einzusetzen.

Genau deshalb ergänzen sich VisionPreneure, PlanPreneure, DoPreneure und TribePreneure so gut.

Jeder bringt etwas mit, das den anderen fehlt.

Fazit

Der TribePreneur erinnert uns daran, dass Marketing immer auch Beziehung bedeutet.

Produkte und Strategien sind wichtig.

Am Ende kaufen Menschen jedoch von Menschen, denen sie vertrauen.

Genau darin liegt die größte Stärke dieses Persönlichkeitstyps.

Und vielleicht auch eine der wertvollsten Fähigkeiten, die wir im Marketing überhaupt entwickeln können.

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