Mentaltechniken für mehr Selbstvertrauen im Webinar – Interview mit Bianca Grünert

An den eigenen Fähigkeiten zu zweifeln, ist zutiefst menschlich. Das weiß auch Bianca Grünert, die es sich zur Aufgabe gemacht hat, genau diese Menschen dabei zu helfen, sich selbst und ihre Talente zu entdecken. Denn es braucht das Bewusstsein für die eigenen Stärken, um nach außen gehen zu können und das eigene Business zu präsentieren. Vom defizitorientierten Blick auf das Leben war Bianca noch nie ein Fan. Stattdessen konzentriert sie sich auf die positiven Eigenschaften ihrer Mitmenschen.

Kreiere Dir eine Wohlfühlumgebung

Sich selbstbewusst zu fühlen, ist das Eine. Den Schritt in das Scheinwerferlicht zu wagen, um die eigenen Produkte zu vermarkten, ein ganz anderer. Genau vor dieser Herausforderung stehen Entrepreneure, wenn sie ihre ersten Webinare geben. Die Basis für diese ersten Schritte beschränken sich vorerst auf einen guten State. Entwickel ein gutes Gefühl für Dich selbst. Hau Dir Musik aufs Ohr, die Dich bewegt und richte Deine Umgebung so ein, dass sie Dich stärkt. Achte darauf, dass Du ausgeschlafen bist und geh vielleicht im Vorfeld eine Runde spazieren.

Atmen gegen Deine Unsicherheit

Ist der Moment der Momente dann gekommen und die Aufregung auf dem Höhepunkt, rät Bianca dazu Deinen Atem als Anker zu nutzen, zum Dich zu beruhigen und zu regulieren. Klingt genauso banal, wie es wirkungsvoll ist. Oder benutze Mantras, die Deine Angst in Freude verwandeln. Auch dafür kannst Du eine Dir angenehme Musik nutzen und Dir immer wieder laut vorsprechen, dass Du Dich bspw. auf Deine Teilnehmer freust und Dein Bestes gibst. Und schwups, wird aus dem Herz, das aus Angst klopft, ein Herz, das vor Freude pocht.

Nutze Mantras, um Ängste loszulassen

Finde dabei Mantras, die zu Dir und Deinem Thema passen. Du wirst relativ intuitiv spüren, was sich gut anfühlt. Das führt nämlich wiederum dazu, dass Du den Fokus weg von Dir hin zu Deinen Teilnehmern lenkst. „Nicht-Botschaften“ solltest Du dabei vermeiden, denn unser Gehirn kann dieses „nicht“ schlecht einordnen. Wenn ich Dir sage, Du sollst bitte nicht an eine lecker duftende Pizza denken, läuft Dir bereits das Wasser im Mund zusammen.

Kreiere Deinen mentalen Kraftort

Eine weitere Technik, die Dir dabei hilft mutig und selbstbewusst aktiv zu werden, bezieht sich auf Deinen mentalen Kraftort. Davon machen auch Profisportler vor einem Wettkampf Gebrauch. Vielleicht sitzt Du auf einer grünen Wiese, die Luft ist wohlig warm und Du hast Vogelgezwitscher im Ohr. An Deinem Kraftort tankst Du Energie und bist ganz bei Dir selbst. Um diesen happy place aufzurufen, eignet sich ein selbstgewähltes Schlüsselwort besonders gut. Vielleicht ist dieser Ort fiktiv, vielleicht bist Du dort schon einmal gewesen.

Trainiere Dich im Entspannen und Herunterfahren

Ob nun mit Audios oder mit Gerüchen, die Dich entspannen, mit Deinem Kraftort erschaffst Du Dir Momente, in denen Du super herunterfahren kannst. Zu Beginn kommt Dir dieser Prozess vielleicht wie ein Trampelpfad vor, übst Du es mehrmals wie eine Straße und bist Du regelmäßig am Trainieren, kommst Du auf einer Autobahn umso schneller dort an. Desto zügiger ermöglichst Du Dir selbst den Zugriff auf die dortige Energie und das Spüren Deiner eigenen Stärken.

Gib Deinen Teilnehmern Raum zum Verarbeiten

By the way helfen Dir diese Tools auch dabei, Deine Redegeschwindigkeit nicht wie ein Maschinengewehr ausarten zu lassen. Das passierte mir zu Beginn meiner Webinare recht häufig. Tiefe Atmung und mentale Entspannung sind ein Garant dafür, das Sprechtempo zu verlangsamen. Das gilt auch für bewusste Pausen. Sowohl für Dich als Referent als auch für Deine Teilnehmer braucht es Raum, das Gesagte und Geschehene zu verarbeiten.

Routinen schenken Sicherheit

Um Dich regelmäßig im Loslassen und Vertrauen zu trainieren, ist das Ausüben von Ritualen besonders empfehlenswert. Denn Rituale und Routinen geben Sicherheit und genau die braucht es, um Dein Selbstvertrauen zu stärken und mutig nach außen gehen zu können. Bianca selbst trägt immer bunte Socken, wenn sie mit ihren Teilnehmern zusammen kommt. Der Blick auf die Füße verleitet dann direkt zum Schmunzeln und bringt eine sofortige Entspannung mit sich.

Deine Körpersprache strahlt nach innen

Auch eine bewusste Körpersprache verändert Deinen Status quo. Dazu gehören bspw. aufrechtes Sitzen oder streckendes groß machen. Deine Körperhaltung strahlt nach innen. Und auch dieses Tool kannst Du mit anderen verknüpfen. Aufrechtes Sitzen und bewusstes Atmen sind zum Beispiel eine herrliche Kombi. Probier Dich aus und etabliere die Rituale und Routinen, die sich für Dich stimmig anfühlen und bleib am Ball, um immer dann ins Vertrauen zu kommen, wenn es gerade gebraucht wird.

Ganz viel Freude beim Anwenden,
Deine Mira.

Shownotes:

Website von Bianca Grünert

Lade Dir hier das Worksheet für Deinen persönlichen „Ort der Stille“ herunter

 

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