Wie Webinare Dir dabei helfen, Deine Wunschkunden zu finden – Interview mit Steffen Adler

Nur noch mit den Menschen zusammenzuarbeiten, mit denen Du das wirklich möchtest, ist für die meisten Entrepreneure ein Traum, der irgendwie nicht so richtig in Erfüllung gehen möchte. Steffen Adler ist davon überzeugt, dass das eben doch geht. Als Unternehmensberater entdeckte er immer mehr Stellschrauben, die gedreht werden müssen, damit Du als Unternehmer mit Deinem passenden Match zusammen kommst. Diese Stellschrauben fügte er zu einer Methode zusammen, die er in seinem eigenen Buch veröffentlichte.

Erlaube Dir die Arbeit mit Deinen Wunschkunden

Mit den eigenen Traumkunden zusammenzukommen, ist für viele Menschen nicht nur etwas, was sie glauben nicht zu können, sondern sie erlauben es sich nicht einmal. Tatsächlich ist die Erlaubnis aber die Voraussetzung. Stell Dir vor, morgen klopfen tausend Kunden an Deine Tür. Vielleicht fällst Du (gedanklich) um, weil Du maximal Hundert versorgen könntest. Wenn Du also nur mit einer begrenzten Anzahl von Menschen zusammen arbeiten kannst, dann doch bitte mit denen, mit denen es Spaß macht und die der Deckel zu Deinem Topf sind.

Wie viele Kunden kannst Du überhaupt versorgen?

Du kommst nicht umher, Deine Kunden auszuwählen. Entscheide Dich also für die, mit denen Du wirklich arbeiten willst. Blicke auf Deinen besten Monat zurück und notiere Dir, wie viele Kunden Du hier maximal bedienen könntest. Das multiplizierst Du auf das ganze Jahr und voilà, es entsteht die maximal mögliche Summe an Menschen, die Du besten Gewissens umsorgen kannst. Je nach Angebot und Branche sind das zwei bis maximal hundert Kunden pro Jahr. Dadurch wird Dir schnell bewusst, dass es gar nicht so viele Menschen braucht und geben kann.

Klone Deine Lieblingskunden

Hast Du bereits Kunden? Dann reflektiere, mit welchen Du am liebsten zusammen arbeitest und warum. Also jene, die Du am liebsten klonen würdest. Und auch wenn Du noch keine Kunden hast, kannst Du Dir notieren, welche Eigenschaften sie mitbringen. Klar, das können demografische Fakten wie das Alter, das Geschlecht oder der Beruf sein. Vielmehr darf es aber um emotionale Wesenszüge gehen. Also raus aus dem Schubladendenken.

Der emotionale Anker Deiner Wunschkunden

Nehmen wir als Beispiel einen klassischen Harley-Fahrer. Den gibt es nicht. Alter, Beruf, Hobbys und Co können nicht klar kategorisiert werden. Aber eine Sache haben sie alle gemeinsam. Sie sind rebellisch und freiheitsliebend. Denn besonders das Marketing zielt vorrangig auf emotionale Komponenten ab. Welche emotionalen Anker verbinden Deine Wunschkunden?

Löse Dich von unliebsamer Zusammenarbeit

Und selbst wenn Entrepreneure ihre Wunschkunden klar definiert haben, kann sich da eine Stimme melden, die nicht daran glaubt, dass diese Wunschkunden genug Geld haben. Oder dass diese Fokussierung für ein funktionierendes Business ausreicht. Die Zusammenarbeit mit Deinen Wunschkunden ist ein Prozess. Dieser beginnt nicht plötzlich, wenn Du ihn nicht bewusst forcierst. Du musst also Platz für die Menschen machen, mit denen Du arbeiten willst. Deshalb musst Du Dein „Business as usual“ nicht sofort aufgeben. Aber es braucht eine schrittweise Veränderung.

Schaffe Raum für neue Kunden

Zudem ist es fast schon ein Gesetz, dass wenn Du Platz schaffst, füllt sich dieser auch. Kreiere Raum für neue Kunden. Sendest Du dann die Signale an Deine Wunschkunden aus, die sie gut finden, kommen sie von ganz allein auf Dich zu. Klar, dafür braucht es auch ein bisschen Vertrauen. Der Weg zum Wunschkunden beginnt an der eigenen Nasenspitze. Dafür darfst Du die „Köder“ auslegen, die Deine Wunschkunden attraktiv finden. Und natürlich auch diejenigen weglassen, die die Menschen anziehen, mit denen Du nicht mehr arbeiten willst.

Lerne etwas über die Probleme Deiner Zielgruppe

Beschäftigst Du Dich näher mit Deiner Zielgruppe und lernst ihre Schmerz- und Lustthemen besser kennen, kannst Du auch Deine Landingpages und Produkte entsprechend anpassen. Hierfür eignen sich die Webinare hervorragend. Stell Deinen Teilnehmern die richtigen Fragen, um zu erfahren, was sie nachts nicht schlafen lässt. Dafür müssen wir offen sein, Probleme zu finden und daraus entsprechende Angebote zu formen. Und zwar nicht nur die Offensichtlichen an der Oberfläche. Wir müssen an der Ursache ansetzen.

Gemeinsame Herausforderungen Deiner Kunden

Je besser Du die Probleme Deiner Wunschkunden kennst, desto besser bist Du in allem anderen. Um noch besser an diese Probleme heranzukommen, empfiehlt Steffen das Miteinbeziehen von Familien und Freunden. Finde den gemeinsamen Nenner Deiner Wunschkunden. Stell Dir ein paar von ihnen so genau wie möglich vor und überlege, über welches Geschenk sie sich allesamt freuen würden.

Finde das passende Geschenk für Deine Zielgruppe

Bayern München Fans sind auch nicht alle gleich, aber jeder von ihnen würde sich über ein signiertes Trikot freuen. Ein Strauß Blumen würde hingegen nicht jeden von ihnen in Jubel versetzen. Findest Du ein Geschenk, was für die meisten Deiner Wunschkunden passt, kommst Du ihren Wünschen und Sehnsüchten wieder einen Schritt näher. Passend zum Thema Geschenke könntest Du Dir dann auch überlegen über welche Art von Freebie sie sich am meisten freuen würden.

Lernen funktioniert nicht ohne Fehler

Kinder überlegen sich nicht, wie sie laufen. Sie laufen einfach, fallen hin und stehen wieder auf. Irgendwann können sie dann richtig gut laufen. Wollen wir diesen Prozess beschleunigen, indem wir jede Menge Hilfestellung leisten, passiert genau das Gegenteil. Lernen beschränkt sich im Wesentlichen auf Versuch und Irrtum und ein Lernprozess funktioniert niemals ohne Fehler. Das Gleiche gilt für Deine Produkte. Hier favorisiert Steffen das Motto „quick and dirty“, was nicht heißt, dass das Produkt nicht trotzdem qualitativ hochwertig ist. Minimaler Zeitaufwand kann auch zu maximalem Nutzen führen.

Raus aus der Perfektionismus-Falle

Manche Projekte und Ideen müssen losgelassen werden. Aber woher weiß ich, wann ich loslassen muss? Du könntest Dir im Vorfeld ein Ziel setzen, das Du erreichen möchtest. Genügt Dir das Erreichte, ist das super. Andernfalls heißt es Umdenken. Zudem gibt es Unternehmer, die Produkte auf Basis von guter Skalierbarkeit richtig stark automatisieren. Funktionieren diese Produkte dann nicht, war all der Aufwand für die Katz. Zu viel Automatisierung und Standardisierung bedeuten nicht zwangsläufig mehr Erfolg. Im Gegenteil.

Ganz viel Freude beim Ausprobieren,
Deine Mira.

Shownotes zu dieser Folge:

Website von Steffen Adler

Das Buch Wunschkundenbusiness

 

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