Meine größten Webinar-Fails – und was ich aus ihnen gelernt habe Teil I

Folge (MWE049) von der Webverbesserin. Und heute gehts in neuer Umgebung um den Rückblick in meine größten Webinarfehler, die mir bisher passiert sind und was Du daraus lernen kannst. Los gehts!

 

Oder Transkript der Episode lesen:

Hallo liebe Webverbesserer! Schön, dass Ihr wieder eingeschaltet habt. Ich quatsche heute in neuer Umgebung in mein Mikro. Denn wenn Du den Podcast der letzten Woche gehört hast, dann weißt Du, dass ich in dieser Woche umgezogen bin. Ja, ich hab all meinen Kram gepackt und bin einmal quer durch die Republik nach Leipzig gezogen. Denn hier lebt seit einiger Zeit meine Familie und viele von Euch Wissen: Familie ist das Wichtigste.

Und vielleicht kennst Du das auch: Wenn man umzieht, dann ist man zwangsläufig damit beschäftigt, all seinen Kram zu ordnen. Also alles, was man so besitzt, einmal in die Hand zu nehmen, zu entscheiden, ob man es behält oder nicht und dann wegzuschmeißen, zu verschenken oder eben in die Kisten zu packen. Und genau das hat mich auch zu dem Thema der heutigen Folge inspiriert.

Denn wenn ich mal auf die gesamte Zeit zurück schaue, in der ich schon Webinare gebe, dann könnte ich auch hier das ein oder andere Kistchen packen. Und deshalb soll es in dieser Woche um meine größten Webinarfails gehen, die schonmal schief gelaufen sind und was Du daraus lernen kannst.

Tja und beim Schreiben der Folge gab es schließlich so viel Stoff, dass ich zwei Teile aus dieser Episode machen werde. Den 1. Teil bekommst Du heute. Dann wirst Du einen Tipp aus dieser Reihe auch in meiner 50. Episode bekommen, für die mich Gordon Schonwälder von den Podcasthelden interviewt hat. Und der 2. Teil erscheint dann mit der 51. Episode von Mit Webinaren erfolgreich.

Also, starten wir durch mit meinen Webinarfails. Rückblickend weiß ich, dass ich, ganz zu Beginn, einen großen Fehler gemacht habe: Ich habe ein Webinar zu einem Thema zu häufig gegeben. Ganz zu Beginn habe ich mir meist eine spezielle Woche rausgepickt, und dann ein Webinar drei oder vier Mal gegeben. Mal zum Morgen, mal zum Mittag und mal zum Abend. Meine Idee dahinter war: So gebe ich Jedem die Chance, mal bei meinem Webinar dabei zu sein.

Das Problem bei der Sache ist aber, dass Deine Zielgruppe in diesem Moment Dein Webinar nicht mehr als exklusiv wahrnimmt. Die Wertigkeit des Webinares sinkt. Warum? Weil Deine Interessenten denken. „Och, die gibt das Webinar ja ständig, dann melde ich mich irgendwann mal an“. Daher Learning und Tipp Nummer 1 aus meinen Webinarfails: Gib ein Webinar nicht zu häufig, es sei denn, Du hast vor, es zu automatisieren.

Webinarfail Nummer 2 den ich gemacht habe war, die Webinaraufzeichnung nicht zeitlich zu limitieren. Diesen Trick habe ich von Claudia Kauschender lernen dürfen. Denn auch hier geht es wieder um Exklusivität: Wenn etwas immer zur Verfügung steht, dann schieben wir es gern vor uns hin. Wenn ich aber ganz klar kommuniziere, dass meine Aufzeichnung nur 24 Stunden zur Verfügung steht, dann steigen automatisch die Aufrufe der Aufzeichnung.

Ein weiterer Fehler, den ich auch schonmal in meiner Webinarreihe zum Thema Verkauf erwähnt habe war: Mir zu wenig Zeit für den Verkaufsteil zu lassen. Vielleicht kennst Du das auch? Der Content-Teil ist rum und nun gehts darum, Dein Produkt oder Deine Dienstleistung an den Mann und die Frau zu bringen. Und genau das lag mir nicht. Ich hatte das Gefühl, eine Art Bittsteller zu sein und nun den Leuten etwas aufschwatzen zu müssen.

Meine Stimme klang anders und ich raste so grob und oberflächlich über den Verkaufsteil hinweg, wie es nur ging. Erst viel später kam die Erleuchtung in Form einer Email einer Webinarteilnehmerin. Die schrieb mir, wie toll sie das Webinar fand und das sie auch Interesse an dem Kurs habe, aber noch keine Ahnung hätte, was genau der Kurs jetzt beinhaltet und für wen er gedacht ist.

Und das war mein AHA-Erlebnis. Mir wurde klar, dass meine Teilnehmer der Verkaufsteil gar nicht nervte, sondern er sogar interessant für sie war. Und seitdem gewinne ich immer mehr Gefallen daran. Auch weil ich weiß, dass ich nicht all die Verkaufstricks der dunklen Seite der Macht anwende, von denen ich Dir schonmal erzählt habe.

Nein, ich mache meinen Teilnehmern in der Regel sogar ein richtig tolles Angebot. Warum sollte ich nicht gern davon erzählen? Also, ein weiterer Tipp meinerseits: Lass Dir Zeit im Verkaufsteil! Und auch wenn jemand geht: Völlig egal! Derjenige wird seine Gründe haben. Alle Anderen sind grade an Dir und Deiner Leistung interessiert. Also sei präsent! Denn Verkaufen ist nichts schlimmes. Ganz im Gegenteil.

Solltest Du die Episoden zum Thema Verkaufen in Webinaren noch nicht kennen, dann wirf einen Blick in die Shownotes, dort habe ich Dir alle Folgen verlinkt. So meine Lieben, dass war´s erstmal für diese Woche. Nächste Woche gibt es die 50. Folge. Und ich beantworte all Eure Fragen, die Ihr mir gestellt habt. Also, seid gespannt. Euch eine gute Zeit bis dahin! Eure Webverbesserin, Eure Mira. Ciao.