Warum keiner in Dein letztes Webinar gekommen ist

In längeren Launch-Phasen können Webinare einen absoluten Höhepunkt darstellen. Umso blöder ist es doch, wenn an diesem Highlight niemand teilnimmt. Vielleicht hast Du nicht langfristig genug über Dein Webinar gesprochen oder Deine Titelauswahl war irgendwie daneben. Das Gute ist, dass Du verschiedene Webinartitel samt deren Wirkung im Vorfeld durch einen A/B-Split-Test mit zwei verschiedenen Newslettern ausprobieren kannst. Was sind also die wahren Gründe, weshalb niemand in Dein letztes Webinar gekommen ist?

Lerne aus Deinen Fehlern

Erinnere Dich bitte direkt mal vorweg daran, dass auch ich zu Beginn meiner Selbstständigkeit Webinare vor nur zwei bis drei Leuten gehalten habe. Du kennst aber auch mein Mindset dazu, denn ich teste verschiedene Wege aus und lerne aus ihnen. Ebenso wie der richtige Titel, kannst Du auch verschiedene Uhrzeiten antesten, die für Dich und Deine Community am besten passen. Daneben gibt es häufig auch die Befürchtung, dass es bereits zu viele Unternehmer und Webinare in der eigenen Branche gibt.

Inspiration herrscht außerhalb Deiner Bubble

Es gibt nicht zu viele in der Branche, es gibt nur zu viele in Deiner Bubble und in Deiner Community. Eine liebe Freundin von mir hat sich als Aufräumcoach selbstständig gemacht und plötzlich auf Instagram nur noch ihresgleichen gesehen. Nach einem kurzen Gespräch konnten wir aufdecken, dass das einfach daran lag, dass sie in letzter Zeit auch vermehrt anderen Aufräumcoaches gefolgt ist. Deine Inspiration findet aber nicht auf Instagram statt, sondern da draußen.

Coaching-Bedarf an jeder Ecke

Stell Dich doch mal in die Fußgängerzone und beobachte die Menschen. Du wirst feststellen, dass es immer noch so viel Bedarf für Coaching gibt. Dort findest Du noch immer so viele Menschen, die unglücklich mit ihrem Job, ihrer Partnerschaft, ihrer Figur und ihrem Leben sind. Bedarf gibt es immer, es ist aber unsere Sache darauf zu achten, uns nicht nur in der eigenen themenspezifischen Bubble zu bewegen.

Feierst Du Dein eigenes Webinar?

Um nun aber ergründen zu können, weshalb die Plätze in Deinem Webinar nicht gefüllt sind, solltest Du Dich zuallererst mal fragen, ob Dein Webinar wirklich, wirklich toll ist. Musst Du bei dieser Frage erst überlegen und es kommt kein unmittelbares klares „Ja“ aus Dir heraus geschossen, weißt Du, dass es um das Thema Mehrwert geht. Viele Trainer, Coaches und Berater geben im Rahmen ihrer Launch-Phase zum Höhepunkt ein Webinar, bei dem sie nicht mehr über den Mehrwert sprechen. Ausgerechnet da!

Was verändert sich nach Deinem Webinar?

Dann geht es nur noch um die Inhalte, aber nicht mehr darum, was sich danach wirklich verändert. Manche Unternehmer kündigen ihr Webinar auf die immer gleiche Weise an. Wie eine kaputte Schallplatte heißt es dann in Dauerschleife: „Komm in mein Abnehm-Webinar“. Aber was lerne ich denn dort? Für wen genau ist es? Was ist mein Problem und warum soll ich kommen? Es ist wichtig für Dein eigenes Webinar immer wieder neue Einstiege zu finden.

Finde verschiedene Einstiege für dasselbe Thema

Du könntest mit der Frage: „Kennst Du das eigentlich, dass Du jeden einzelnen Mittag hungrig bist, obwohl Du gerade gegessen hast?“ einsteigen. Oder aber, dass regelmäßig Abnehmprodukte konsumiert werden, die nicht zum Erfolg führen? Dass Du nicht weißt, ob ein Abnehmprodukt im Supermarkt oder in der Werbung tatsächlich gut für Dich ist? Vier verschiedene Möglichkeiten, um ein Webinar zum Thema Fertignahrung zu bewerben. Genau darum geht es. Immer wieder neue Einstiege, Probleme und Möglichkeiten zu finden und zu benennen.

Bewerbe das Ziel und nicht den Weg

Außerdem beobachte ich in vielen Fällen ein „Copy-Problem“, bei dem das Umschreiben und Texten eine Hürde darstellt. Ich nenne das auch gern das Flugzeugproblem, dass sehr häufig bei Selbstständigen auftritt. Wir alle neigen dazu, nicht die Reise nach Hawaii AKA das Flugziel zu bewerben, sondern das Flugzeug. Du bewirbst das Flugzeug, alias die Inhalte. Du sprichst über die 32 Sitze, die beiden Stewardessen, die an Board sind, die Mahlzeiten und die Größe des Tanks. Aber das juckt den Kunden doch gar nicht. Der will doch nach Hawaii, oder?

Menschen schützen sich vor Unterstellungen

Webinartitel wie „Warum Du zu wenig Selbstvertrauen hast“ sorgen beim Kunden eher für Gegenwehr und Verteidigung. Denn dieser Mensch weiß in der Regel noch gar nicht, dass er zu wenig Selbstvertrauen hat. Weshalb sich seine Synapsen gegen diese Unterstellung schützen. Der Trainer, Coach oder Berater, der dieses Wording nutzt, gibt seinem Kunden direkt das Flugzeug in die Hand, ohne dass dieser weiß, worum es eigentlich geht.

Kreiere das Problembewusstsein Deiner Kunden

Menschen wollen nicht unterstellt bekommen, dass sie nicht empathisch sind und wie sie das ändern können. Sie wollen ständige Streitereien mit dem Partner oder den Kindern Abhilfe schaffen. Oder wie ich den inneren, kritischen Dialog in den Griff bekomme. Das ist das, was Du verkaufen musst. Deshalb musst Du nicht direkt über Deine Lösung sprechen, aber durchaus über das Problem.

Unser Gehirn denkt negativ

Und genau davor scheuen sich viele Unternehmer. Sie wollen nicht negativ klingen. Aber das tun sie gar nicht. Sie holen die Betroffenen damit ab. Denn dummerweise denken 90 Prozent der Menschen eher negativ. Das ist einfach eine Eigenschaft des Gehirns. Wenn wir anfangen, direkt die Lösung zu verkaufen und erklären, weshalb jemand zu wenig Selbstvertrauen oder Empathie hat, riecht das schon nach Verkaufswebinar. Was wiederum in potenziellen Teilnehmern eine innere Abneigung erzeugt.

Ohne Mehrwert kein Verkauf

Es ist total okay verkaufen zu wollen, weil Business kein Hobby ist. Aber der Mehrwert muss stimmen. Und ich glaube, dass ganz viele Menschen wissen, dass ihr Webinar ganz okay ist, aber eben nicht prall. Du musst aber von Dir und Deinem Webinar begeistert sein. Sage ich immer wieder und trotzdem verstehen es viele nicht. Baue Dir einen guten Ruf auf. Denn wir leben in einer Welt, in der kostenlose Angebote nicht mehr wertgeschätzt werden. Einfach weil es so viele gibt, die einfach nicht wertvoll sind. SorryNotSorry

Baue Dir einen guten Ruf auf

Es gibt ein paar Trainer, Coaches und Berater, bei denen ich sowas von am Start bin, wenn die ein Webinar geben. Ich kenne eine Dame aus Amerika, der ich folge, die nicht mal eine Webinaraufzeichnung rausgibt, sodass ich nachts um 23 Uhr noch im Webinar dabei bin. Wie ist Deine Energie? Zu meinen Kunden sage ich immer: „Unter hell yes, machen wir es nicht“. Es ist wichtig, dass Du es kaum erwarten kannst, den Leuten in Deinem Webinar genau von Deinem Thema zu erzählen. Das ist Service.

Mit Webinaren erfolgreich

Wenn Du hier tiefer einsteigen willst, weil Du merkst, dass Du noch die falschen Themen wählst, Übergänge nicht sitzen oder Fehler beim Bewerben passieren, empfehle ich Dir meinen Online-Kurs. „Mit Webinaren erfolgreich“ zeigt Dir, wie Du wirkliche Mehrwerte für Dein Webinar erzeugst, wie Du Spaß hast, Deine Angst in den Griff bekommst und Dich nicht länger wie eine kaputte Schallplatte anhörst. Ganz viel Spaß beim Umsetzen.

Alles Liebe,
Deine Mira

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