Die Taktik-Hebel in Deinem Marketing

Neben Deiner Nische, Deinen Produkten und Deinem Preis dreht sich dieser Beitrag um den finalen Taktik-Hebel, wenn es darum geht Dein Business gegen die Wand zu fahren. Auf Trends aufzuspringen und kurze Manöver zu fahren, um schnell mal eben an der Erfolgsschraube zu drehen, kann nämlich ganz schön nach hinten losgehen. Sich möglichst fix am Markt anzupassen, statt strategisch langfristig zu planen, ist also nicht ganz so ideal. Und auch für den vierten Taktik-Hebel aka erfolgreiches Marketing benötigt es Planung und einen langen Atem.

Arbeitest Du Dich an Deinem Marketing ab?

Deine Strategie richtet sich nach Deinen KPI’s, die Erfolgskennzahlen, die Du am Ende des Tages erheben kannst. Einige Entrepreneure arbeiten sich an ihrem Marketing ab. Im großen weiten Marketing-Kosmos gibt es nicht nur eine Vielzahl verschiedener Möglichkeiten und Absätze, sondern auch diverse Gurus, die von ihrem jeweiligen Bereich überzeugt sind. Da gehöre ich als Webverbesserin mit meinen Webinaren vermutlich auch dazu.

Neuer Trend, neuer heiliger Gral

Dennoch gibt es einen Unterschied zwischen echten Profis, die Dir ihre Expertise näher bringen wollen und einer Marketing-Bubble, in der ein Trend hoch ploppt und dieser (wieder mal) von der großen Mehrheit als heiliger Gral verkauft wird. Das beste Beispiel dafür ist die Audio-Plattform „Clubhouse“, die vor zwei Jahren plötzlich in aller Munde war. Die Nutzer konnten sich quasi Live-Podcasts anhören. Ähnlich wie YouTube oder Instagram-Livestreams funktionierte Clubhouse auch, aber eben im Audio-Format.

Wirf Deine Strategie nicht über Board

In meinen Augen ist das ein klassischer Trend, auf den super viele Unternehmer aufgesprungen sind. Parallel dazu haben sie den Großteil ihrer anderen Marketingaktivitäten zur Seite gelegt und waren überzeugt davon: „Das Ding isses jetzt“. Joar, aber wo ist Clubhouse heute? Ach ja richtig, das gibt es heute gar nicht mehr. Ein Paradebeispiel dafür, wann ein Marketing-Hebel weder großartig überzeugend noch besonders erfolgreich ist. Ob nun für YouTube, Instagram, Twitter, TikTok oder LinkedIn, Gurus gibt es in jedem Bereich und das ist vollkommen fein. Kein Blaming oder Shaming an dieser Stelle.

Content-Erstellung bringt keine neuen Kunden

Am Ende geht es doch aber lediglich um eine entscheidende Frage. Wo ist eigentlich Dein Kunde bzw., mit welchen dieser Marketingmaßnahmen gewinnst Du am Ende des Tages Deine Kunden? Viele Trainer, Coaches und Berater weisen diesbezüglich ein dickes Portfolio an Social Media Betreuung, Podcastaufnahmen, Blogging und Newsletteranfertigungen auf. Sie sind gefühlt nur noch damit beschäftigt Content zu erstellen, ohne zu wissen, ob sie damit überhaupt Kunden gewinnen. Zumindest erlebe ich das sehr häufig bei meinen Mentees.

Hat Dich der Algorithmus fest im Griff?

Hinzukommt die Schwierigkeit, dass jede Plattform einem eigenen Algorithmus unterliegt. Dieser bestimmt wiederum, wie viel Reichweite ein Post bekommt. Dann arbeiten sie sich daran ab, diverse Beiträge zu kommentieren, anderen zu folgen, um selbst ein Follow zu erhaschen oder aufwendige Videos aufzunehmen, weil diese aktuell besser ankommen. Du hast wahnsinnig viel Arbeit. Aber wie viel bleibt dabei für Dich hängen?

Fokussiere Dich auf den Mehrwert

Der Algorithmus sagt heute mehr darüber aus, was dem Kunden wirklich gefällt, als dass es den Post mit den meisten Likes kürt. Der neue Algorithmus schaut viel mehr darauf, was angeschaut, kommentiert, geteilt oder für später gespeichert wird. So gut wie alle sozialen Netzwerke konzentrieren sich immer mehr auf den Mehrwert eines Posts. Niedliche Katzenbilder oder der Schnappschuss vom Mittagessen funktionieren zwar noch, aber absolut nicht mehr so wie früher.

Reichweite ist kein Verkaufsgarant

Für uns als Trainer, Coaches und Berater ist das cool, aber dennoch verdienen wir unser Geld nicht nur damit diesen Algorithmus zu füttern. Bei einem Conent-Creator oder Influencer sieht das anders aus. Denn diesem geht es in erster Linie immer um Reichweite. Ein Produkt wird platziert, die notwendige Reichweite dafür ist da und damit ist der Job erledigt. Bei uns sieht das anders aus. Denn wir wollen im Anschluss verkaufen. Am Ende des Tages geht es darum, wie viele Besucher auf Deine Seite kommen. Das ist eine Erfolgskennzahl, die wirklich zählt. Von all dem Content, den Du produzierst und teilst, wie viele landen bei Dir auf der Website?

Wie viele Website-Besucher hast Du wirklich?

Eine meiner Mentoring-Kundinnen war super begeistert, weil eines ihrer Videos auf TikTok plötzlich 6.000 Aufrufe hatte und zuvor auf Instagram nicht wirklich angelaufen ist. Natürlich ist das cool, keine Frage. Als ich sie jedoch gefragt habe, wie viele dieser 6.000 anschließend auf ihrer Website waren, flachte die Euphorie schnell ab. Das liegt natürlich auch daran, dass TikTok extrem bindet, sich darauf konzentriert Dich in der App zu halten und Video um Video zu konsumieren. TikTok geht es nicht darum, die App zu verlassen. Klar ist das irgendwie gemein, aber als Entrepreneure müssen wir damit umgehen können.

Social-Media-Content ist nur eine Einladung

Dein Social-Media-Content ist eine Einladung, sich mehr anzuschauen. Und zwar auf Deiner Website. Marketing sind also Maßnahmenbündel, die das Ziel haben, einen Besucher auf eine bestimmte Website zu lenken. Dort wird das Geschäft gemacht oder zumindest angebahnt. Im besten Fall kommt ein Kunde auf Deine Seite und kauft direkt. Dieser Best-Case ist aber nicht immer der Fall. Vielleicht auch, weil Deine Produkte sehr hochpreisig sind. Anbahnung erfolgt dann bspw. über eine Newsletter-Eintragung.

Baue Deine Community und Kontaktliste aus

Der Aufbau Deiner eigenen Community, ebenso wie Deine ganz persönliche Kontaktliste, sind super Basic und deshalb unfassbar wichtig. E-Mail-Marketing und Leads sind Key. Diese Kontakte gehören nur Dir und unterliegen keinerlei Algorithmus. Und gerade, weil ein Kunde immer eine Kundenreise durchläuft, ist es im Marketing immer das oberste Ziel E-Mail-Adressen zu generieren. Diese KPI’s kannst Du bspw. mit Google Analytics überprüfen. Indem Du checkst, woher Deine Website-Besucher kommen und wie viele von ihnen zu Deinen E-Mail-Kontakten werden.

Mit Strategie und Planung zum Marketingerfolg

Diesen konkreten Ablauf braucht es, um aus dem E-Mail-Marketing über gezielte Aktionen und auch Trends in den Verkauf überzugehen. Wenn Du diesen Übergang lernen und strategisch aufbauen willst, greift Dir mein Workshop „Double your Business“ so richtig unter die Arme. Wie werden Kunden zu Kunden und welche Hebel braucht es dafür? Neben dem Workshop kannst Du es Dir natürlich noch leichter machen und in mein 1:1 Mentoring kommen. Dort gehen wir alle Schritte individuell und passgenau gemeinsam ab. Setze Deine Zeit sinnvoll ein, indem Du sie planst.

Ganz viel Spaß beim Umsetzen,
Deine Mira

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