Werkzeuge im Webinarraum: Das Whiteboard im Webinar

Das Online-Pendant zum Flipchart
Habe ich Dir schon meine große Liebe vorgestellt? Natürlich in Bezug auf Webinare, ist ja klar. Mein Herz schlägt immer dann höher, wenn ich ein Whiteboard zum Einsatz bringen kann. Das Whiteboard ist das Online-Pendant zum Flipchart, dass wir nutzen, wenn wir offline miteinander interagieren. Leider wird es im Webinarraum häufig wie das Stiefkind in diversen Märchen behandelt. Die Wenigsten bringen es zum Einsatz, weil sie es nicht wollen, aber vor allem, weil sie sich nicht trauen. An dieser Stelle verspreche ich Dir, dass wenn Du dran bleibst, wirst Du erkennen wie viele geniale Möglichkeiten es uns bietet.

Bringe Formen und Text zum Einsatz
Bei einem Whiteboard handelt es sich um ein großes, weißes digitales Blatt Papier. Dort kannst Du verschiedene Notizen hinterlegen. Dafür stehen Dir diverse Instrumente und Tools zur Verfügung. Du kannst auf diesem Papier Formen hinterlegen, wie zum Beispiel Kreise und Vierecke. In der Größe, die Du eben gerade brauchst. Genauso gut, kannst Du über die Tastatureingabe Deine Notizen einpflegen. Nutze dafür den gängigen „Abc-Button“ und übertrage die Schrift von der Tastatur aufs Whiteboard. Oder Du machst es noch individueller und wählst das Stift-Symbol aus, um freihändig Deine Impulse zu sichern. Falls Du hierbei besonders begabt bist, kannst Du natürlich auch mit Strichmännchen, Bienen, Blumen & Co. arbeiten.

Binde Deine Teilnehmer in die Nutzung mit ein
Mit dem Whiteboard kannst Du auch die Farbe des Hintergrunds abändern. Dafür lädst Du ein eigenes Bild oder eine Grafik hoch und auf dieser Fläche hinterlegst Du, textlich und zeichnerisch, wonach Dir eben ist. Das Whiteboard steht aber nicht nur Dir zur Verfügung. Wenn Du Lust hast, kannst Du es ebenso mit Deinem Publikum teilen. Dann haben Deine Zuschauer ebenfalls Zugriff auf die Symbole und können nach Belieben damit arbeiten. Genau das tue ich in meinen Webinaren super gerne. Denn diese Form der Teilhabe führt zu Aktivierung. Und genau davon lebt ein gutes Webinar.

Nutze kreative Symbole zur Aktivierung
Häufig bleibe ich auch deshalb so positiv in der Erinnerung meiner Teilnehmer. Ich vermute, dass sich viele vor der Nutzung des Whiteboard’s scheuen, weil ihnen die passenden Ideen fehlen. Also bring ich Dir hier und heute ein paar Impulse mit. Du könntest zu Beginn Deines Webinars ein Bild eines Thermometers hinterlegen. Das kannst Du Dir bspw. bei Pixabay herunterladen. Anschließend fragst Du Deine Teilnehmer, wie heiß dieses Thema für sie sei und bittest sie per Freigabe des Whiteboards, dort einen Strich zu hinterlassen, der für sie stimmig erscheint. Natürlich weist Du sie vorher in die unterschiedlichen Symbole des Whiteboards ein.

Schneller geht es mit dem Chat?
Oder Du bittest sie darum über das „Abc-Symbol“ eine kurze Notiz zu hinterlassen, was sie heute am meisten interessiert. Klar könnten sie das auch über den Chat machen. Aber das Whiteboard ist eben ein ganz anderes Tool, dass Deine Teilnehmer neugierig stimmen wird. Ebenso empfehlenswert ist die „Vier-Ecken-Abfrage“. Die Vier-Was? Zuvor erstelle ich eine Tabelle mit vier Ecken – rechts, links, oben und unten. Dort hinterlege ich verschiedene Antwortmöglichkeiten. Wenn ich mein Publikum nach ihrer größten Herausforderung in Bezug auf Webinare frage, könnten die Antwortmöglichkeiten Technik (oben links), Thema (oben rechts), Angst, dass niemand kommt (unten links) und sonstiges (unten rechts) lauten. Dann stelle ich die Aufgabe vor und bitte sie mit dem Stift ein Kreuz in die Ecke zu zeichnen, die ihrem Schmerz entspricht.

Erfahre mehr über Deine Zielgruppe
Du wirst feststellen, dass das Whiteboard in Sekundenschnelle on fire sein wird. Dann werde ich häufig gefragt, ob auch mehrere Kreuze möglich sind etc. Und das macht richtig Spaß, weil Deine Teilnehmer vom Spieltrieb geweckt werden und mitmachen. Oder Du packst Deine Oberthemen in jeweils eine Ecke der Tabelle und bittest Dein Publikum, diejenigen zu markieren, die für sie am interessantesten sind. Und schon weißt Du, worauf Du heute mehr Zeit verwenden kannst.

Bringe Dein Webinar zu einem guten Abschluss
Alter und Beruf kannst Du ebenfalls über das Whiteboard einholen. Stell Rückfragen und mach Dir bewusst, was Dich interessiert und was Du von Deinen Teilnehmern wissen möchtest. Damit erfreust Du nicht nur Deine Teilnehmer. Du schenkst Dir außerdem die Möglichkeit Deine Zielgruppe noch besser kennenzulernen und sie zu schärfen. Auch am Ende des Webinars macht sich das Whiteboard richtig gut. Bereite ein Blanko-Blatt-Papier vor, dass mehrere Kreise enthält und bitte Deine Teilnehmer darum in den jeweiligen Kreis einen Smiley einzuzeichnen, der ihrer Stimmung entspricht. Ein lächelnder Smiley für alles ist tiptopp und ein waagerechter Strich für offene Fragen, die sie direkt im Anschluss an Dich richten können.

Passe das Whiteboard an Dich und Deine Teilnehmer an
Das Whiteboard zu integrieren ist also nicht nur sehr aufschlussreich, sondern es macht auch richtig Spaß. Und genau deshalb wünsche ich mir, dass es zukünftig noch viel mehr eingesetzt wird. Überlege Dir also wie Du es in Deinem Webinar mindestens zweimal einbauen kannst, sowohl thematisch als auch in Bezug auf Deine Zielgruppe. Probier das vorher aus und nimm Dir dazu gerne mal ein paar liebe Kollegen und Freunde mit, die das Handling und die Themen gemeinsam mit Dir brainstormen.

Ganz viel Spaß beim Umsetzen.
Shownotes:

Blogartikel: Warum Dir Webinare dabei helfen, Deine Positionierung zu schärfen

 

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