Qualität vs Quantität – Warum wenige Webinarteilnehmer kein Grund zum verzweifeln sind

Webinarteilnehmer sind immer wieder ein großes Thema. So oft begegnen mir meine Coachees mit der Angst „nur“ zehn Leute in ihrem Webinar sitzen zu haben. Interessent dabei ist, dass viele, die relativ neu in der ganzen Online-Business-Welt sind, denken, dass diese „geringe“ Anzahl nur bei Anfängern auftaucht. Die Wahrheit ist aber, dass auch Profis, die bereits viele Jahre in ihrem Online-Business unterwegs sind, genau das gleiche Problem mit ihren Webinarteilnehmern haben. Das hat meist damit etwas zu tun, wie warm Deine Zielgruppe ist. Also, wie stark sie mit Dir interagieren.

Webinarteilnehmer: Stelle Dich einem kleinen Publikum

Das ist demnach fast immer ein Indikator dafür, ob Deine Community aktuell eine starke Verbindung zur Dir hat. Oder eben nicht. Sich damit ehrlich auseinanderzusetzen hilft dabei, Dir bewusst zu machen, was Du daran ändern willst. Wenn Du mit Deinem Business erfolgreich sein willst, braucht es einen ehrlichen Austausch. Deine Mitmenschen sollen durch Dich bewegt werden. Der Startpunkt oder aber der Wiedereinstieg, nach einer kurzen oder längeren Abwesenheit, ist häufig damit verbunden, Dich auch einer kleinen Gruppe Webinarteilnehmer zu stellen.

Die Angst zu versagen

Eine kleine Gruppe in einem Webinar zu haben und zu handeln, ist schwieriger als der Umgang mit einer Großen. Denn Du hast mehr Zeit, Dich erreichen intensivere Fragen oder hast viel größere Angst entlarvt zu werden. Oder gar zu versagen. Befinden sich hundert Webinarteilnehmer in einem Raum und eine Person verlässt ihn, fällt das kaum ins Gewicht. Mit zehn Leuten in einem Webinar fällt es auf, wenn einer geht. Und es fällt auch viel eher auf, wenn keiner der zehn Menschen am Ende das Produkt kauft.

Kenne die Bedürfnisse Deiner Kunden

Und genau hier liegt dieser notwendige Shift. Es braucht den Willen, dieses Unbehagen in Kauf zu nehmen. Am Ende wollen wir alle etwas verkaufen. Unsere Idee, uns selbst oder unser Produkt. Worum es aber eigentlich geht ist herauszufinden, was die Bedürfnisse und Wünsche der Menschen da draußen sind. Und nicht darum, was Du glaubst, was diese Bedürfnisse und Wünsche sind.

Was beschäftigt Deine Mitmenschen?

Vor zehn Jahren ist niemand aufgewacht und hat sich gedacht: „Mensch, ich brauch heute auf jeden Fall ein Airbnb“. Stattdessen dachte sich jemand, dass New York so eine geile Stadt mit so vielen Menschen ist, in der er total gerne in einem Gästezimmer schlafen und die Stadt erkunden wollen würde. Und dass es dafür ein Portal benötigt. Es geht also darum, herauszufinden, was die Menschen gerade brauchen. Darum geht es immer und immer wieder ganz zentral.

Hast Du die falsche Lösung?

Viele Menschen wollen aber anderen einreden, was sie brauchen. Und genau das wollen sie nicht. Das will ich auch nicht. Und Du vermutlich ebenso. Wir wollen das fühlen. Wenn die Menschen da draußen, dass was Du offerierst, nicht wollen, dann sprichst Du entweder mit den falschen Menschen oder Du hast die falsche Lösung. Und das, was es braucht, ist ein ehrlicher Abgleich.

Lerne, mit schlechten Gefühlen zu leben

Wenn zehn Webinarteilnehmer, die Dir vertrauen und die Dich mögen, am Ende nicht das tun, was Du Dir erhofft hast, ist das ein Indikator dafür, dass etwas noch nicht gut war. Das heißt nicht, dass alle zehn Menschen direkt kaufen müssen. Aber zumindest zwei oder Minimum eine Person. Und genau damit müssen wir uns als Entrepreneure auseinandersetzen. Wir müssen lernen, mit diesem schlechten Gefühl zu leben.

Lass Dich von den Zahlen Deiner Kollegen nicht beirren

Wenn ein Produkt nicht verkauft wird, dann fehlt etwas. An diesem Punkt geht es darum, weiterzumachen. Und nicht in Deinem schlechten Gefühl zu verharren. Finde heraus, was der Kunde wirklich will. Eine meiner Mentees war kürzlich super frustriert, weil eine andere Dame in ihrer Branche extrem viel mit Zahlen wirbt. Meine Mentoring-Kundin hat es fertig gemacht zu sehen, wie viele Menschen in ihrer Gruppe und E-Mail-Liste sind.

Kennen bedeutet nicht kaufen

Daraufhin habe ich zu ihr gesagt: „Kennen bedeutet nicht kaufen“. Wenn ich jemanden kenne, in dessen Gruppe bin, diesem Menschen via Social Media folge oder dessen Podcast lausche, heißt das lange nicht, dass ich bei demjenigen etwas gekauft habe. Heute ist es super einfach geworden, Leute in die eigene Community zu ziehen. Ich kann bspw. eine Challenge mit vielen Experten aus diversen Bereichen starten, bei der sich alle Interessierten in meine E-Mail-Liste eintragen müssen. Hierbei 15.000 Newbies in meine Liste zu ziehen, ist kein großes Ding.

Auf die Qualität kommt es an

Aber Achtung. Das sind 15.000 Menschen, die sich für total unterschiedliche Themen begeistern. Leute, die eine solche Challenge organisieren, haben zwar eine knackig volle E-Mail-Liste. Die wichtigere Frage ist aber, welche Qualität diese Liste hat? Denn wenn sie dann für ihr eigenes Thema werben, wird sich maximal ein Drittel dafür interessieren. Erinnerst Du Dich an die Influencerin mit den 2,6 Millionen Followern, die für den Launch ihrer T-Shirt-Kollektion nur 36 Verkäufe gebraucht hat? Sie kamen nicht zusammen. Warum? Weil kennen nicht kaufen bedeutet.

Überwinde Perfektionismus und Selbstzweifel

Quantität bedeutet nicht gleich Qualität. Es ist also total egal, ob hundert Leute in Deinem Webinar sind oder nur zehn Webinarteilnehmer. Du darfst entscheiden, was Du möchtest und ob Du Dich dieser Herausforderung stellen möchtest. Wenn ich Dich dabei unterstützen soll, gibt es da verschiedene Optionen. Ich empfehle Dir mein kostenfreies Impostor-Training, bei dem es um Perfektionismus und Selbstzweifel geht. Und wie Du sie überwinden kannst.

Gute Produkte für die richtigen Menschen

Ich empfehle Dir, gute Produkt zu entwickeln, die ganz nah am Markt sind. Zum Beispiel kostenpflichtige Workshops, die Du auch schon für kleines Geld anbieten kannst. Hier kann Dir Workshopmagic optimale Schützenhilfe bieten. Wenn Du aber das Gesamtpaket suchst, jemanden, der individuell entlang Deiner Journey an Deiner Seite steht, dann komm zu mir ins Mentoring.

Bis bald, Deine Webverbesserin,
Deine Mira

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