Wenn Du beim Launchen immer noch an zwei Wochen denkst, in denen Du jeden Tag Dein Produkt bewirbst, würde ich diese Vorstellung inzwischen dringend überdenken. Denn genau das ist für mich einer der größten Fehler, die beim Launchen gemacht werden: Das Produkt öffnet beispielsweise am 15. September – und am 1. September fangen wir langsam mal an, darüber zu sprechen. Ich würde heute sehr, sehr viel früher anfangen.
Denn ein guter Launch ist für mich keine kurze Verkaufsphase. Ein guter Launch ist eine geplante Customer Journey, die lange vor dem eigentlichen Verkauf beginnt.
Und genau darum geht es in diesem vorletzten Teil meiner Sommerreihe. In den vergangenen Wochen haben wir uns bereits angeschaut:
- welche digitalen Produkte sich 2026 noch verkaufen,
- wie Du heute noch Reichweite aufbaust,
- wie Lead-Generierung in Zeiten von KI funktioniert,
- welche automatisierten Funnel noch funktionieren
- und warum Menschen 2026 anders kaufen und wir dementsprechend auch anders verkaufen müssen.
Und jetzt kommt all das zusammen. Denn wenn Du einen Online-Kurs, ein Coaching, ein Mentoring oder ein anderes digitales Produkt erfolgreich launchen möchtest, brauchst Du im Grunde jeden einzelnen dieser Bausteine.
Inhaltsverzeichnis
Was bedeutet Launchen überhaupt?
Launchen bedeutet für mich nicht, für ein paar Tage möglichst viel Aufmerksamkeit auf ein Angebot zu lenken. Ein moderner Launch ist ein strategisch geplanter Verkaufsprozess, bei dem Du potenzielle Kunden über mehrere Phasen von der ersten Aufmerksamkeit bis zur Kaufentscheidung begleitest.
Das bedeutet:
Reichweite → Bedarf → Qualifizierung → Warteliste → Verkauf → persönliche Begleitung der Kaufentscheidung
Und deshalb beginnt ein guter Launch nicht mit einer Salespage. Er beginnt beim Angebot selbst.
1. Erfolgreich launchen beginnt mit dem richtigen Angebot
Bevor Du Dir Gedanken über Launch-Mails, Webinare oder Instagram-Posts machst, solltest Du Dir eine wesentlich wichtigere Frage stellen:
Was möchtest Du überhaupt verkaufen – und braucht das jemand?
Denn auch die beste Launchstrategie rettet kein Angebot, das niemand haben möchte. Deshalb würde ich vor jedem Launch noch einmal überprüfen:
Welches konkrete Problem löst Dein Produkt? Was kann Dein Kunde nach dem Kauf besser? Verkaufst Du lediglich Informationen oder entsteht durch Dein Angebot tatsächlich eine Veränderung? Und ist dieses Produkt der logische nächste Schritt innerhalb Deiner Customer Journey? Gerade der letzte Punkt ist wichtig.
Ein Angebot sollte nicht isoliert in Deinem Business herumstehen. Es sollte zu dem passen, worüber Du vorher sprichst, zu den Menschen, die Du erreichst, und zu dem Bedarf, den Du mit Deinem Marketing aufbaust. Das gilt übrigens auch für Produkte, die Du schon seit Jahren anbietest. Manchmal lohnt es sich vor einem neuen Launch, einem bestehenden Produkt noch einmal neues Leben einzuhauchen: die Positionierung zu verändern, den Nutzen klarer herauszuarbeiten oder das Format an heutige Kundenbedürfnisse anzupassen.
Erst Angebotsklarheit. Dann Launchstrategie.
2. Reichweite aufbauen – bevor Du etwas verkaufen möchtest
Der zweite Punkt wird beim Launchen erstaunlich häufig vergessen. Wenn Du weißt, dass Du in einigen Wochen ein Produkt verkaufen möchtest, solltest Du nicht erst dann über Reichweite nachdenken, wenn plötzlich niemand auf Deine Salespage kommt. Genau deshalb habe ich meine Mentoring-Kunden diesen Sommer ziemlich durch die Gegend geschickt.
Meine Ansage war relativ simpel: Holt neue Kontakte rein. Und damit meine ich nicht, plötzlich jeden Tag drei Reels zu produzieren.
Ich arbeite dafür beispielsweise sehr gerne mit der OPA-Strategie – Other People’s Audience. Dabei nutzt Du nicht nur Deine eigene Reichweite, sondern gehst gezielt dorthin, wo Deine potenziellen Kunden bereits sind. Das können Podcast-Interviews sein, Kooperationen, Newsletter-Empfehlungen, gemeinsame Lives, Gastbeiträge oder sogar klassische Printmedien. Entscheidend ist allerdings die Auswahl.
Es bringt Dir wenig, irgendwelche Kooperationen einzugehen, nur weil jemand eine große Reichweite hat. Die spannende Frage lautet vielmehr: Wo gibt es eine echte Schnittmenge zwischen den Zielgruppen? Denn auch beim Launchen geht es nicht darum, möglichst viele Menschen zu erreichen.
Es geht darum, die richtigen Menschen zu erreichen.
3. Im Pre-Launch baust Du Bedarf auf
Und dann beginnt eine meiner absoluten Lieblingsphasen: der Pre-Launch. Was ich bei Launches immer wieder beobachte, sieht ungefähr so aus:
- „Mein Kurs kommt bald.“
- „Hier geht es zur Warteliste.“
- „Habe ich eigentlich schon erzählt, dass mein Kurs bald kommt?“
- „Hier noch einmal die Warteliste.“
Irgendwann interessiert das keinen Menschen mehr. Und irgendwann traut sich auch der Anbieter selbst kaum noch, über sein Produkt zu sprechen, weil er das Gefühl hat, allen damit auf die Nerven zu gehen. Ich mache es deshalb anders.
Vor einem Launch erstelle ich eine komplette Bedarfsanalyse. Welche Probleme hat mein Kunde? Welche Wünsche und Sehnsüchte? Welche Denkfehler? Was hat er bereits ausprobiert? Warum hat das bisher nicht funktioniert? Welche Konsequenzen entstehen daraus?
Und genau daraus entsteht mein Pre-Launch-Content. Der muss zunächst gar nicht permanent das Produkt verkaufen. Er soll dafür sorgen, dass die richtigen Menschen ihr eigenes Problem besser verstehen. Im nächsten Schritt baue ich die Brücke zur Lösung:
Was müsste eigentlich anders sein?
Damit entstehen zwei Dinge, die für einen guten Verkaufsprozess entscheidend sind: Problemklarheit und Lösungsklarheit. Erst danach muss mein Produkt ins Spiel kommen.
4. Eine Warteliste ist beim Launchen Dein VIP-Bereich
Ich bin ein ziemlich großer Fan von Wartelisten. Aber eine Warteliste bedeutet für mich nicht:
„Trag Dich hier ein und irgendwann sage ich Dir Bescheid.“
Menschen auf meiner Warteliste sind mindestens warme, häufig sogar ziemlich heiße Kontakte. Sie haben aktiv gesagt: Dieses Thema interessiert mich und ich möchte wissen, wann Dein Angebot öffnet. Und genauso behandle ich sie auch. Sie können beispielsweise früheren Zugang bekommen, einen besonderen Preis, einen Bonus, zusätzliche Inhalte oder eine persönlichere Ansprache.
Wer schon einmal auf einer meiner Wartelisten war, weiß außerdem: Ich lasse mir da gerne etwas einfallen. Denn diese Menschen haben sich früh für mein Angebot interessiert. Warum sollte ich sie genauso behandeln wie jemanden, der am letzten Tag meines Launches zum ersten Mal davon hört?
Warum eine Warteliste einen Launch entspannter macht
Ich verkaufe außerdem gerne zuerst an meine Warteliste, bevor der eigentliche öffentliche Launch beginnt. Das verändert die komplette Dynamik. Denn wenn Du bereits vor dem öffentlichen Launch die ersten Verkäufe erzielt hast, weißt Du:
Okay. Das Ding verkauft sich.
Du gehst mit einer vollkommen anderen Energie in die nächste Phase und hast nicht mehr diesen irren Druck, innerhalb von fünf Tagen Deinen kompletten Umsatz erzielen zu müssen. Eine Warteliste kann sogar helfen, ein schlechtes Angebot frühzeitig zu erkennen. Ich habe das mit Kunden schon erlebt: Wir bauen eine Warteliste auf und stellen fest, dass sich kaum jemand einträgt. Wir verändern die Ausrichtung des Angebots – plötzlich kommen die Eintragungen.
Das ist wertvolles Feedback, bevor Du Wochen in einen großen Launch investierst.
5. Gute Launches brauchen qualifizierte Leads
Damit sind wir bei einem Punkt, der sich durch meine komplette Sommerreihe zieht: Mehr Leads sind nicht automatisch bessere Leads. Du brauchst die richtigen Menschen. Und gerade beim Launchen können individualisierte Freebies oder ein Quiz deshalb extrem interessant sein.
Ein Quiz kann beispielsweise bereits herausfinden: Wo steht dieser Mensch gerade? Welches Problem hat er? Welche Lösung braucht er?
Je nach Ergebnis kannst Du anschließend unterschiedliche E-Mails, Inhalte, Cases, Empfehlungen oder sogar Angebote ausspielen. Aus einem großen Launch wird dadurch eine wesentlich individuellere Customer Journey. Und auch Deine OPA-Strategie kannst Du direkt damit verbinden.
Wenn Du beispielsweise als Gast in einem Podcast bist, muss der Call to Action nicht lauten: „Besuche meine Website.“ Du kannst sagen:
„Genau dazu habe ich ein Quiz, ein Minitraining oder eine Vorlage erstellt.“
Damit wird aus fremder Reichweite ein eigener Lead – und aus diesem Lead kann später ein Kunde werden.
6. Verkaufe zuerst an Deine Warteliste
Bevor ich öffentlich launche, bekommt bei mir die Warteliste das Angebot. Ich arbeite dafür gerne mit einer eigenen Wartelisten-Launch-Woche. Diese Menschen bekommen zuerst Zugriff und einen echten Vorteil. Bei mir ist das häufig ein Preisvorteil. Es können aber genauso gut ein besonderer Bonus, eine spezielle Gruppe oder zusätzlicher Support sein.
Diese Phase hat noch einen weiteren Vorteil: Du bekommst wahnsinnig wertvolle Informationen.
Welche Fragen kommen? Welche Einwände gibt es? Welche Informationen fehlen? Was verstehen Menschen noch nicht? Warum zögern sie? All diese Erkenntnisse kannst Du anschließend für Deinen öffentlichen Launch nutzen.
7. Das Webinar wird zum Verkaufshighlight
Erst jetzt öffne ich die Türen wirklich weit. Und damit verändert sich auch der Call to Action.
- Vorher hieß es beispielsweise: Komm auf die Warteliste.
- Jetzt heißt es: Komm ins Webinar.
Webinare spielen für mich beim Launchen nach wie vor eine riesengroße Rolle. Denn dort habe ich ausreichend Zeit, all das zu tun, was Menschen für eine gute Kaufentscheidung brauchen: Ich kann das Problem vertiefen, Lösungsverständnis schaffen, Expertise zeigen, Vertrauen aufbauen und Einwände behandeln.
Und anschließend kann ich mein Angebot präsentieren. Deshalb ist ein Webinar für mich nicht einfach irgendein weiterer Content innerhalb eines Launches.
Das Webinar ist das Verkaufshighlight. Das Verkaufsevent.
8. Moderne Launches werden persönlicher und hybrider
Wir haben in den vergangenen Jahren unglaublich viel darüber gesprochen, wie wir Marketing automatisieren und skalieren können. Ich glaube allerdings, dass genau deshalb Persönlichkeit wieder wertvoller wird. Und damit meine ich nicht nur technische Personalisierung. Natürlich kannst Du mit einem Quiz segmentieren und anschließend unterschiedliche E-Mail-Strecken oder Customer Journeys ausspielen.
Aber Personalisierung kann viel einfacher sein. Ich habe beispielsweise schon Bilder verschickt, auf denen auf einer Leinwand oder einem Spiegel Post-its mit den Vornamen der Interessenten zu sehen waren.
Ich schreibe Menschen persönliche E-Mails. Und bei einem Launch habe ich sogar jedem einzelnen Interessenten eine individuelle Videomessage aufgenommen. Die Leute sind damals regelrecht ausgeflippt und haben mich gefragt: „Wie hast Du das automatisiert?“ Meine Antwort war: Gar nicht.
Ich hatte es tatsächlich persönlich gemacht, weil es mir wichtig war. Genau das meine ich mit einem Hybrid-Launch: Automatisierung dort, wo sie Dir Arbeit abnimmt. Persönlichkeit dort, wo sie eine Kaufentscheidung verbessert.
Das können automatisierte E-Mails und segmentierte Follow-ups sein – kombiniert mit persönlichen Nachrichten, einem Q&A, einer individuellen Rückfrage, einer WhatsApp oder einem echten Verkaufsgespräch. Und gerade vor Verkaufsgesprächen haben erstaunlich viele Selbstständige Angst. Dabei sind gute Verkaufsgespräche im Grunde Beratungsgespräche. Du findest heraus, wo jemand steht, was er wirklich braucht und ob Dein Angebot dafür die passende Lösung ist.
9. Gute Launches brauchen echte Verknappung statt Theater
Irgendwann kennt Dein potenzieller Kunde sein Problem. Er versteht Deine Lösung. Er kennt Dein Produkt. Und dann stellt sein Kopf eine ziemlich vernünftige Frage: Warum sollte ich ausgerechnet jetzt kaufen? Darauf brauchst Du eine Antwort. Aber bitte eine glaubwürdige.
Ein gemeinsamer Starttermin kann ein echter Grund sein. Begrenzte Plätze ebenfalls. Eine Live-Begleitung, die nur in dieser Runde stattfindet. Persönlicher Support für einen bestimmten Zeitraum. Eine Community, die gemeinsam startet. Oder ein Bonus, den es tatsächlich nur während des Launches gibt.
Auch das Öffnen und Schließen eines Produktes kann funktionieren. Ich habe bei Kunden erlebt, dass ein Produkt vorher durchaus Interesse ausgelöst hat, aber kaum gekauft wurde. Erst durch klar definierte Öffnungs- und Schließungszeiten gab es für Interessenten einen nachvollziehbaren Grund, eine Entscheidung zu treffen.
Menschen brauchen ein Warum-jetzt. Aber sie brauchen keinen Countdown, der sich am Montagmorgen wundersamerweise wieder zurückgesetzt hat. #JustSaying.
10. Social Proof: Zeige nicht nur, dass jemand zufrieden war
Natürlich gehören auch Testimonials und Kundenstimmen in einen guten Launch. Nur bitte nicht ausschließlich: „Susanne fand meinen Kurs super.“
Ein wirklich gutes Testimonial erzählt eine kleine Transformation. Beispielsweise:
Der Kunde dachte zunächst, sein Problem sei X. In der Zusammenarbeit stellte sich heraus, dass eigentlich Y dahintersteckte. Wir haben Z verändert – und dadurch entstand dieses Ergebnis.
Damit verbindest Du mehrere Dinge miteinander: Problemverständnis, Lösungsverständnis und Social Proof. Und gleichzeitig reduzierst Du das gefühlte Kaufrisiko. Gerade in wirtschaftlich anspruchsvolleren Zeiten wird das immer wichtiger.
Wie funktioniert ein erfolgreicher Launch 2026? Die 6 Phasen
Wenn ich meine Launchstrategie auf sechs Phasen herunterbrechen müsste, würde sie deshalb so aussehen:
Phase 1 – Reichweite:
Kooperationen, OPA-Strategie, bestehende Kanäle und neue passende Kontakte.
Phase 2 – Bedarf:
Probleme, Wünsche, Sehnsüchte und Denkfehler aufgreifen und Lösungsverständnis schaffen.
Phase 3 – Qualifizierung:
Warteliste, hochwertige Freebies, Quiz, Segmentierung und passende Inhalte.
Phase 4 – VIP-Launch:
Die Warteliste bekommt zuerst Zugriff, den besten Preis oder einen besonderen Vorteil.
Phase 5 – Öffentlicher Launch:
Webinar, Verkaufscontent, E-Mails, konkretes Angebot und ein klares Enddatum.
Phase 6 – Persönlicher Verkauf:
Follow-ups, Q&As, persönliche Nachrichten, Verkaufsgespräche und weitere hybride Elemente.
Und damit sind wir bei der wichtigsten Erkenntnis dieser Folge:
Ein Launch ist keine zweiwöchige Verkaufsphase, in der Du immer wieder dasselbe sagst. Ein Launch ist eine geplante Customer Journey.
Ein Launch zeigt Dir, ob Dein Marketing wirklich ein System ist
Und vielleicht ist genau das der Grund, warum ich Launches so spannend finde. Sie zeigen ziemlich gnadenlos, ob Dein Marketing wirklich eine Systematik hat – oder ob Du bisher einfach sehr viele einzelne Maßnahmen nebeneinander betreibst. Denn beim Launchen muss plötzlich alles ineinandergreifen:
Dein Produkt. Deine Zielgruppe. Deine Reichweite. Dein Content. Deine Lead-Generierung. Dein Funnel. Dein Webinar. Und nicht zuletzt Deine Fähigkeit, zu verkaufen. Wenn einer dieser Bausteine nicht funktioniert, merkst Du es ziemlich schnell. Und genau solche Systeme entwickle ich mit meinen Kunden im 1:1-Mentoring.
Ich helfe Dir nicht dabei, irgendwo mal schnell eine einzelne Baustelle zu verarzten. Das ist nicht mein Ding. Mein Ding ist der Moment, in dem jemand zu mir kommt und im Grunde sagt: „Hier ist mein Wald. Ich sehe den Weg nicht mehr.“
Dann schaue ich von oben auf das Business. Wir sortieren die einzelnen Bausteine und entwickeln daraus einen roten Faden: eine klare Customer Journey und ein Verkaufssystem, bei dem nicht jede Woche wieder eine neue Marketingidee vom Himmel fallen muss. Ich habe Kunden, die vorher zwei Jahre herumprobiert haben – und irgendwann feststellen: Eigentlich kann es ziemlich einfach sein, wenn die einzelnen Dinge endlich ineinandergreifen.
Und genau das ist meine Mission im Mentoring: Dein Business einfacher zu machen. Klarer. Und vor allem so systematisch, dass es langfristig und wirtschaftlich funktioniert. Wenn Du Dir anschauen möchtest, wie ich im 1:1-Mentoring arbeite und welche Ergebnisse meine Kunden damit erreicht haben, findest Du alle Informationen auf meiner Mentoring-Seite.
FAQ zum Thema „launchen“.
Was bedeutet Launchen im Online-Marketing?
Launchen bezeichnet die geplante Einführung und Verkaufsphase eines Angebots. Ein moderner Launch beginnt bereits vor dem eigentlichen Verkauf: mit Angebotsklarheit und Reichweitenaufbau, gefolgt von Pre-Launch, Lead-Qualifizierung, Warteliste, öffentlicher Verkaufsphase und persönlichen Follow-ups.
Wie lange sollte ein Launch vorbereitet werden?
Ein Launch sollte nicht erst wenige Tage vor Verkaufsstart beginnen. Sinnvoll ist eine mehrwöchige Vorbereitung, in der Reichweite aufgebaut, Bedarf geschaffen und potenzielle Kunden qualifiziert werden.
Was gehört zu einer guten Launchstrategie?
Eine gute Launchstrategie verbindet Angebot, Reichweite, Content, Lead-Generierung, Warteliste, Webinar, Verkaufsprozess und Follow-up zu einer durchgängigen Customer Journey.
Was ist ein Hybrid-Launch?
Ein Hybrid-Launch kombiniert automatisierte Elemente wie E-Mail-Sequenzen und Segmentierung mit persönlichem Kontakt, beispielsweise individuellen Nachrichten, Q&As, Webinaren oder Verkaufsgesprächen.
Warum ist eine Warteliste beim Launchen sinnvoll?
Eine Warteliste sammelt bereits vor dem öffentlichen Launch besonders interessierte und damit stärker qualifizierte Kontakte. Sie kann außerdem helfen, Nachfrage zu testen, Fragen und Einwände frühzeitig zu erkennen und erste Verkäufe vor dem öffentlichen Launch zu erzielen.
Hinweis: Ich nutze KI, um meine selbst kreierten und eingesprochenen Podcasts nach meinem Sprachmuster zu transkribieren.
