Die Psychologie des Quiet Quitting: Sollte ich meinen Launch abbrechen?

Heute beschäftigen wir uns mit einer besonders heiklen Frage: Wann sollte man einen Launch abbrechen? Wir besprechen, was Du tun kannst, wenn Du das Gefühl hast, dass es einfach nicht funktioniert und welche Rolle die Mindset-Arbeit dabei spielt. Außerdem klären wir, was das Phänomen der „Quiet Quitter“ damit zu tun hat. Los geht’s!

Das Phänomen des „Quiet Quitting“

Heute möchte ich ein Thema ansprechen, das viele bewegt: das Phänomen des Quiet Quitting. Der Begriff kommt eigentlich aus dem partnerschaftlichen Bereich, wenn sich jemand schon innerlich aus seiner Beziehung verabschiedet hat. Vielleicht hast Du schon einmal davon gehört. Quiet Quitting gibt es aber auch im Marketing! Es geht dabei darum, ohne großes Aufsehen einfach damit aufzuhören, was man gerade tut. Still und leise verschwindet man aus dem Rampenlicht, hört auf, Produkte zu verkaufen, oder beendet seine Social-Media-Aktivitäten. Klingt bekannt? Lass uns das genauer betrachten.

Der Reptilien-Hirn-Effekt: Warum unser Gehirn den Abbruch bevorzugt

Es gibt viele Schritte im Launch-Prozess, in denen unser Kopf uns ein Streich spielt. Unser Reptilien-Gehirn, das auf potenzielle Gefahren fokussiert ist, beginnt sich einzuschalten. Dieses Gehirn ist darauf ausgerichtet, uns vor Risiken zu warnen, und kann enorme Stressgefühle verursachen. Wenn wir denken, was passiert, wenn mein Launch scheitert? – dann aktiviert unser Gehirn passende Gedanken dazu, die letztlich zu Gefühlen wie Angst und Scham führen. Das Ergebnis? Wir brechen ab.

Ganz ehrlich? Dein Gehirn kann wirklich ein ganz besonders fieser Gegenspieler sein. Weil es Dir all die Gedanken in den Kopf streut, die in solchen Situationen völlig logisch klingen. Du denkst dann so Dinge wie:
„Der Markt ist gerade schwierig“
„Ich bin zu teuer/billig“,
„Es ist Sommer, da kann man nichts verkaufen.“
„Vielleicht brauche ich doch ein anderes Produkt“

Kennste? 😀 Und schon bist Du wieder drin in der „Mehr ist Mehr Falle“ und tust alles; alles außer aktiv zu verkaufen. Aber Du weißt ja. Ein klares System für Deine Verkäufe zu haben ist das, worauf es wirklich ankommt!

Mindset-Arbeit für Realisten: Was ist zu tun?

Diese negativen Gedanken können schlimmstenfalls in einer richtigen Abwärtsspirale münden. Du lernst quasi, dass ein Launch nicht funktioniert und brichst jedes Mal ab, wenn Du neu startest. Daraus entwickeln sich Glaubenssätze wie: „Ich kann nicht launchen“, „Ich bin nicht erfolgreich“, „Ich bin nicht gut“. Und genau hier setzt unsere Mindset-Arbeit an. Zugegebenermaßen ist der Begriff in unserer Branche ziemlich abgegriffen. Aber keine Sorge. Mir geht es weder um das reine Manifestieren Deiner Gedanken noch laute „Tschakka“ Rufe.

Es geht mir viel mehr, Mindset-Arbeit realistisch zu betrachten und das zu ändern, was Du wirklich ändern kannst. Nämlich Deine Gedanken und Handlungen. Ohne die richtigen Gedanken wirst Du nicht das richtige Gefühl bekommen. Negative Gefühle verhindern wiederum die Handlung. Deshalb scheitern viele Selbstlernkurse. Es mag sein, dass Du genau weißt, was Du tun solltest. Aber das bringt gar nichts, wenn Dein Kopf sich mit seinen negativen Überzeugungen „quer“ stellt.

Quiet Quitting erkennen und bekämpfen

Wenn Du das Gefühl hast, dass Dein Launch nicht funktioniert und Du darauf zusteuerst, wieder abzubrechen, hier ein wichtiger Gedanke: Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist. Das größte Problem ist, dass die meisten Solopreneure kurz vorm Schluss kalte Füße bekommen. Du weißt schon, wenn Du Dir innerlich „nur noch eine Woche, nur noch drei Tage, nur noch einen Tag“ usw. sagst. Das Ding ist: Kunden brauchen das Ende einer Frist, um eine Entscheidung zu treffen! Sprich: Besonders das Ende eines Launches ist Deinem Verkauf dienlich.

Vorausgesetzt, Du kommst auch auf die Ebene der Handlung! Insbesondere in den letzten Tagen ist es wichtig, Mails zu schreiben, Deine Posts zu veröffentlichen und dranzubleiben. Damit Dein Kunde eine Entscheidung treffen kann. Zu denken, dass Du niemandem so viele Emails schicken darfst oder es ohnehin zu spät ist, ist Dir nicht dienlich!

Deine Steps beim Quiet Quitting: gefühle neue gedanken was ist machbar

1. Lerne, Deine Gedanken zu identifizieren. Das ist schwieriger, als Du denkst. Insbesondere, wenn diese Gedanken schon Gewohnheit sind. Darüber habe ich Dir viel zu Beginn des Jahres in meinem CEO Report erzählt.
2. Mach Dir bewusst, dass diese Gedanken Deine Gefühle beeinflussen. Negative lähmen Dich!
3. Kreiere neue, machbare, realistische Gedanken. Weder Dein Katastrophen-Denken (alles ist schrecklich, ich hab es nicht drauf) noch ein (Tschakaaa) werden Dir helfen. Schau zum Beispiel, wie viele Kunden Dir tatsächlich noch fehlen, bis Du zufrieden mit dem Launch bist. Zwei? Fünf? In Deiner gesamten E-Mail-Liste, in Deinem Podcast, in Deiner Social Media Community sollen die nicht zu finden sein? 😉 Erinner Dich an meinen Artikel „Du kennst Deine nächsten 3 Kunden“.
4. Komm ins Tun! Mach eine Liste von möglichen Handlungen. Es ist nicht vorbei, bis es vorbei ist! 😉
5. Hol Dir Hilfe (Siehe den nächsten Abschnitt)

Warum eine neutrale Person beim Quiet Quitting so wichtig ist

Mach Dir bewusst, dass Du es wahrscheinlich schwer haben wirst diese Steps zu gehen, wenn Du im Tunnel bist. Besonders deshalb ist Unterstützung bei dem Thema so wichtig! Jemand, der Dir sowohl dabei hilft, Deine Gedanken zu identifizieren, als auch konkrete Vorschläge für sinnvolle Handlungen macht. Gemeinsam zu schauen, was bei Deinem Produkt noch fehlt. Wie man Deine Preise bewertet, wie Du einen Launch nach außen kommunizierst etc. ist extrem wertvoll! So lernst Du Schritt für Schritt, wieder in Dich und Deine Leistungen zu vertrauen. Und das zahlt sich logischerweise auch nachhaltig in Sachen Erfolg aus.

Mindset ist eine wichtige Säule bei „Verkaufen mit System“

Zum Schluss möchte ich Dich einladen, an meinem neuen Programm „Verkaufen mit System“ teilzunehmen. In den nächsten vier Monaten stärken wir dort Dein Mindset UND tun die Steps, um in die Umsetzung zu kommen. Nachdem wir Deine Produktpalette strategisch geprüft haben, erarbeiten wir ein stabiles Verkaufs-System und Deinen persönlichen Verkaufs-Prozess. Und während Du umsetzt und auf Deinen Quiet Quitter triffst, bleiben wir gemeinsam dran. Schauen und Deine Gedanken an und finden Lösungen.

Und da Du heute gelernt hast, dass zeitliche Limitierungen etwas Gutes sind: Wenn Du schon lange um dieses Programm herumschleichst: Wir schließen am 7. Juni die Türen! Du hast es in der Hand, wie Deine nächsten 4 Monate aussehen. Ob Du es weiter allein probierst oder wir gemeinsam. Neben meinen besten Templates und Vorlagen erwartet Dich jede Woche ein Gruppencall. Vier Live-Trainings mit großartigem neuen Material und eine WhatsApp-Gruppe für den Austausch und das Feedback untereinander. Plus die Option, mir Deine Arbeit für ein wöchentliches Video-Feedback einzusenden. Wir starten gemeinsam am 11. Juni. Alle Infos gibts hier.

In diesem Sinne wünsche ich Dir viel Spaß beim Umsetzen und bis ganz bald.
Deine Webverbesserin,
Deine Mira.

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Die Türen sind geöffnet! Verkaufen mit System: In 4 Monaten zu mehr Konstanz in Deinen Verkäufen!

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